Ein Dualritual zwischen Religion & Körper – gegen ererbte Scham, für ein neues Selbstverständnis
Es beginnt wie ein Gottesdienst.
Oder wie ein Rückfall.
Der vertraute Geruch von kaltem Stein, Kerzenwachs und Schweigen.
Ein Raum, in dem du als Kind gelernt hast, leiser zu atmen.
Du stehst dort – nicht als Erwachsene.
Sondern als dein inneres Kind.
Das, das dachte:
„Ich bin irgendwie falsch. Zu laut. Zu neugierig. Zu fühlend.“
Und plötzlich betreten zwei Gestalten den Raum.
Nicht durch die Tür. Sondern durch den Körper.
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🎧 Madonna & Unheilig – ein Dualritual beginnt
Links vom Altar: Madonna.
Sie trägt kein Weiß. Sondern Schwarz.
Sie singt, nein – sie betet:
“Life is a mystery – everyone must stand alone…”
Doch ihr Blick trifft dich.
Und sagt: „Du bist nicht mehr allein.“
Rechts: Der Graf von Unheilig.
Mit schwarzem Mantel. Und der Stimme eines Mannes, der den Tod gesehen hat – und sich trotzdem für das Leben entscheidet.
“Geboren, um zu leben – mit deinen Farben und deinen Geschichten…”
Beide tanzen.
Langsam, kraftvoll, ehrfürchtig.
Nicht als Provokation.
Sondern als Rückeroberung des Körpers im Raum, der ihn lange entmachtet hat.
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✝️ Konfrontation mit der ererbten religiösen Scham
In dieser Kirche, in der dir einst beigebracht wurde:
• „Der Körper ist sündig.“
• „Sex ist Gefahr.“
• „Dein Begehren ist Schuld.“
…steht nun ein inneres Kind, das plötzlich Zuschauerin wird.
Von einem Tanz, der sagt:
„Du darfst sein.
Du darfst fühlen.
Du darfst leben.
Auch hier.“
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🔥 Zwischen Himmel & Erde
Madonna verkörpert das Fleisch gewordene Gebet.
Unheilig bringt den Tod in die Sprache der Liebe zurück.
Gemeinsam sind sie:
• Der Schatten und das Licht.
• Der Körper und der Glaube.
• Das „Warum darf ich nicht?“ und das „Doch. Jetzt schon.“
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🧬 Was in dieser Szene heilen kann:
✨ Das Mädchen, das ihre Beine schämte.
✨ Der Junge, der sich nicht traute zu tanzen.
✨ Die Frau, die sich nie in der Kirche traute zu singen.
✨ Der Mann, der seinen Schmerz in Schweigen hüllte.
Und mitten in ihnen:
Du.
Heute.
Ein Mensch zwischen Himmel und Erde.
Nicht mehr getrennt.
Sondern ganz.
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🕯️ Dein eigenes Ritual
Wenn du magst, mach diese Szene zu deinem persönlichen Wendepunkt.
1. Setze dich in eine Kirche. Oder stelle dir eine vor.
2. Lass dein inneres Kind Platz nehmen.
3. Spiele nacheinander diese beiden Lieder:
• „Like a Prayer“ – Madonna
• „Geboren um zu leben“ – Unheilig
4. Beobachte, was in dir tanzt.
Was sich regt. Was sich befreit.
Was vielleicht weint. Oder endlich still wird.
5. Schreibe danach drei Sätze auf:
Ich war lange…
Ich wurde gezwungen…
Ich bin jetzt…
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💌 Einladung zum Mitmachen
Wenn du willst, teile deine Szene mit mir.
Oder mit dir selbst.
• Was hat dein inneres Kind in dieser Kirche gesehen?
• Wer tanzt in deinem Tempel?
• Und was wird wieder ganz – wenn du dir selbst die Hand reichst?
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🎧 Playlist zum Ritual:
1. Like a Prayer – Madonna
2. Geboren um zu leben – Unheilig
3. Als ich fortging – Karussell
4. Sehnsucht ist unheilbar – Juliane Werding
5. Kribbeln im Bauch – Pe Werner (für die Rückkehr in den Körper)
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Für dich. Für deinen Körper. Für deine Rückkehr ins Heilige.
🕊️ Nina 🐇

