Warum unsere Unachtsamkeit uns im Laufe des Lebens krank macht – und wie wir gegensteuern können

Warum macht uns unsere Unachtsamkeit im Laufe unseres Lebens immer mehr krank?

In einer Welt, die von Hektik, Pflichten und ständiger Ablenkung geprägt ist, verlieren viele Menschen den Kontakt zu ihrem eigenen Körper. Wir hören nicht mehr auf die Signale, die uns unser Körper sendet, sondern ignorieren sie so lange, bis es nicht mehr geht. Diese Unachtsamkeit hat Folgen – sie lässt uns im Laufe unseres Lebens immer kränker werden. Doch warum ist das so? Und was können wir tun, um die Spirale zu durchbrechen?

Krankheiten entstehen oft nicht über Nacht

Die meisten Krankheiten, die uns im Alter begleiten, entstehen nicht plötzlich. Sie sind das Ergebnis jahrelanger, oft jahrzehntelanger Vernachlässigung. Ein stechender Schmerz, der ignoriert wird, weil “es bestimmt von allein wieder weggeht”. Eine dauerhafte Erschöpfung, die wir mit Kaffee und Süßigkeiten überdecken. Eine ungesunde Ernährung, die wir uns mit Zeitmangel oder Stress entschuldigen. All diese kleinen Nachlässigkeiten summieren sich über die Jahre.

So wie ein Fass, das Tropfen für Tropfen gefüllt wird, irgendwann überläuft, erreicht auch unser Körper irgendwann einen Punkt, an dem er nicht mehr kann. Chronische Krankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Rückenschmerzen oder Burnout sind oft die Konsequenzen.

Die Wurzel des Problems: Die Trennung von Körper und Geist

Einer der Hauptgründe für diese Entwicklung liegt in der Trennung von Körper und Geist. Wir haben verlernt, auf unseren Körper zu hören. Stattdessen vertrauen wir auf äußere “Experten”: Ärzte, die Medikamente verschreiben, wenn es bereits zu spät ist, oder Apps und Tracker, die uns sagen, wann wir uns bewegen oder schlafen sollen. Dabei sind wir selbst die besten Experten für unser Wohlbefinden – wenn wir lernen, wieder bewusst hinzuhören.

Die Rolle der Gesellschaft: Medikamentenfokus statt Prävention

In Deutschland zeigt sich ein starker Fokus auf medikamentöse Behandlungen, anstatt Prävention in den Vordergrund zu stellen. Viele Menschen greifen lieber zur Pille, als die Ursache ihrer Beschwerden zu hinterfragen. Das spiegelt auch die Statistik wider: Im Alter steigt die Medikamenteneinnahme exponentiell an. Doch oft ist dies nicht nur dem Alterungsprozess geschuldet, sondern einer jahrzehntelangen Vernachlässigung des eigenen Körpers.

Was wäre, wenn wir wieder auf unseren Körper hören würden?

Studien zeigen: Präventive Maßnahmen wie eine gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung und ein bewusster Umgang mit Stress können das Risiko vieler Krankheiten drastisch senken. Doch Prävention erfordert Achtsamkeit – und die Bereitschaft, Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen.

• Kleine Signale ernst nehmen: Müdigkeit, Schmerzen oder Unwohlsein sind keine Schwächen, sondern Warnsignale. Wer sie frühzeitig wahrnimmt und gegensteuert, beugt oft Schlimmerem vor.

• Achtsamkeit üben: Methoden wie Meditation, Yoga oder einfach ein achtsamer Spaziergang helfen, den eigenen Körper wieder besser wahrzunehmen.

• Gesunde Routinen etablieren: Regelmäßige Bewegung, ausgewogene Ernährung und ausreichend Schlaf sind keine “Luxusgüter”, sondern essenzielle Grundlagen für ein gesundes Leben.

Die gute Nachricht: Es ist nie zu spät

Auch wenn wir in der Vergangenheit vielleicht unachtsam mit unserem Körper umgegangen sind, können wir jederzeit neu anfangen. Jeder Schritt hin zu mehr Achtsamkeit und Selbstfürsorge zählt. Es mag anfangs schwer sein, alte Gewohnheiten zu durchbrechen, aber die Belohnung ist ein längeres, gesünderes und erfüllteres Leben.

Fazit: Unsere Gesundheit ist unser größtes Kapital

Die Antwort auf die Frage, warum uns unsere Unachtsamkeit krank macht, ist einfach: Weil wir nicht gelernt haben, auf uns selbst zu hören. Wir vertrauen zu sehr auf äußere Lösungen und ignorieren dabei, dass unser Körper der beste Arzt ist, den wir haben. Es liegt an uns, Verantwortung zu übernehmen und den Fokus wieder auf Prävention und Achtsamkeit zu legen – für ein gesundes, selbstbestimmtes Leben.

Was denkst du? Teile deine Gedanken oder Erfahrungen in den Kommentaren. Wie achtsam bist du mit deinem Körper? Hast du schon Veränderungen bemerkt, wenn du mehr auf dich gehört hast? Lass uns gemeinsam von- und miteinander lernen!

Kommentar verfassen

Nach oben scrollen

Entdecke mehr von Lieschen Müller

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen