🦖 Therapie für T-Rex – Die evolutionäre Tragik der kurzen Arme

Wenn du einen Dinosaurier zurückbringen könntest, welcher wäre das?

💬 Teaser:

Was wäre, wenn du einen Dinosaurier zurückbringen könntest?

Ich wüsste genau, wen. Nicht wegen seiner Zähne. Oder seiner Stärke.

Sondern wegen seiner kurzen Arme.

Eine kleine Hommage an das große Gefühl, nicht klatschen zu können – obwohl man will.

🦕 Szene 1: „Wenn du fröhlich bist…“ – ein Lied mit Kollateralschaden

Ich stelle mir vor, wie er da steht:

Der Tyrannosaurus Rex.

Majestätisch. Gefürchtet.

Ein Riese im Reich der ausgestorbenen Legenden.

Und doch… emotional völlig am Limit, wenn der Kindergartenchor singt:

„Wenn du fröhlich bist, dann klatsch doch in die Hände…“

Er kann nicht.

Er würde – wirklich! – aber… seine Arme.

Zu kurz.

Zu peinlich.

Zu viel lautes Lachen von den anderen Dino-Kindern.

Ein Trauma war geboren.

🛋️ Szene 2: Willkommen in der Dino-Therapie

Die Therapeutin – Dr. Emmi Echse – kennt solche Fälle.

Sie hat sich spezialisiert auf ausgestorbene Arten mit unausgesprochenen Emotionen.

Im Erstgespräch wackelt der T-Rex nervös mit dem Schwanz.

„Ich war wirklich glücklich. Wirklich! Ich wollte einfach klatschen. Ich… konnte nur nicht.“

Emmi nickt.

Nicht mitleidig.

Verstehend.

Sie weiß: Emotion ≠ Ausdruck ≠ Akzeptanz.

Besonders in einer Welt, in der man entweder laut oder kompatibel sein muss, um gehört zu werden.

🧬 Szene 3: Die T-Rex-Gesellschaft

Der T-Rex ist nicht allein.

Er ist ein Symbol.

Für alle, die sich nicht passend fühlen.

Für die, die wild sind – aber zart.

Stark – aber verletzlich.

Und denen die passende Ausdrucksform fehlt, um das zu zeigen.

Kurz:

Er ist das Wappentier einer Gesellschaft, die Brüllen als Stärke liest,

weil sie Weinen als Schwäche gelernt hat.

🎶 Szene 4: Das neue Lied

Am Ende der Therapie schlägt Dr. Echse ein Reframing vor:

„Wenn du fröhlich bist, dann wackel mit dem Schwanz.“

Alle in der Gruppe nicken.

Der Stegosaurus lächelt.

Der Velociraptor hört für eine Sekunde auf zu reden.

Der T-Rex… wackelt.

Und strahlt.

🧠 Szene 5: Rabbit-Fazit

Diese Geschichte ist kein Witz.

Sie ist ein liebevoller Spiegel.

Für alle, die mit „zu wenig Reichweite“, „zu viel Gefühl“ oder „nicht systemkompatibel“ leben müssen.

Und vielleicht ist die entscheidende Frage gar nicht:

„Welchen Dinosaurier würdest du zurückbringen?“

Sondern:

„Welche Seite von dir verdient eine eigene Therapie – und ein neues Lied?“

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