Erst Panik, dann Begeisterung – Warum unser Gehirn Fortschritt nicht mag*

Wer, wie, was…? Wieso, weshalb, warum?

*außer ADHSler…die finden neue Erfindungen grundsätzlich megacool 🤪🤩🚀

Wer hat Angst vor Technik?

Eisenbahn? War mal unheimlich. Fernsehen? Sollte „die Jugend verderben“. Internet? Wurde als „gefährlich für die Gesellschaft“ beschrieben. KI? Macht viele nervös. Klingt komisch, ist aber so: Jede neue Technik löst erst einmal Angst aus. Und das ist kein Zufall!

Unser Gehirn mag es, wenn alles bleibt, wie es ist. Das ist ein uralter Schutzmechanismus. Früher konnte Neues gefährlich sein – unbekannte Tiere, seltsame Pflanzen oder ein unbekanntes Tal konnten Gefahren bergen. Deshalb war es klug, erst mal vorsichtig zu sein. Heute funktioniert dieser Mechanismus immer noch – auch wenn es um Technik geht!

Wie entstehen Technikängste?

Hier gibt es mehrere Faktoren:

  1. Schlechte Nachrichten verkaufen sich besser – „KI nimmt uns alle Jobs weg!“ klingt spannender als „Neue Technik könnte helfen“. Unser Gehirn merkt sich negative Dinge länger, deshalb bleiben uns Horrorszenarien häufig besser im Kopf als Fortschrittsgeschichten.
  2. Wir lieben Gewohnheiten – Neues bedeutet Umstellung. Warum etwas Neues ausprobieren, wenn das Alte doch funktioniert? Diese Unsicherheit lässt uns zögern.
  3. Was wir nicht verstehen, macht uns unsicher – Begriffe wie „Quantencomputer“ oder „Künstliche Intelligenz“ klingen erstmal kompliziert. Und wenn wir nicht genau wissen, wie etwas funktioniert, empfinden wir es oft als unkontrollierbar.

Was passiert, wenn wir Fortschritt blockieren?

Die Konsequenzen können gravierend sein:

  • Gute Erfindungen werden verzögert (Viele dachten früher, Elektrizität sei zu gefährlich – heute könnten wir uns ein Leben ohne sie nicht vorstellen!)
  • Chancen gehen verloren (Länder, die Fortschritt annehmen, haben oft einen Vorteil – wer zu lange wartet, verliert den Anschluss.)
  • Innovationen werden aus Angst verhindert (Wer hätte gedacht, dass das Telefon mal als „unnötig“ galt?)

Was kann helfen, Technikängste abzubauen?

  1. Neue Geschichten erzählen – Statt „Technik zerstört Jobs“ lieber: „Technik schafft neue Berufe“. Statt „KI macht uns überflüssig“ lieber: „KI hilft uns, langweilige Aufgaben abzugeben“.
  2. Menschen Technik selbst ausprobieren lassen – Wer einmal mit VR-Brillen gespielt hat oder ein Smart-Home-Gerät benutzt, hat oft weniger Angst davor.
  3. Vorbilder zeigen – Wenn Bekannte, Kollegen oder Vorbilder moderne Technik nutzen und begeistert sind, fällt es anderen leichter, sich darauf einzulassen.
  4. Mitreden und mitgestalten – Menschen fühlen sich sicherer, wenn sie an Veränderungen beteiligt sind. Warum nicht Bürgerforen oder Online-Umfragen nutzen, um zu entscheiden, wie neue Technologien eingesetzt werden?
  5. Schreckensbilder vermeiden – Medien zeigen oft Bedrohungsszenarien („Dunkle Roboter kontrollieren die Welt“). Stattdessen könnte man zeigen, wie Technik Probleme löst – wie KI, die Krankheiten schneller erkennt oder beim Energiesparen hilft.

Warum ist Fortschritt nicht das Problem, sondern die Lösung?

Klar, neue Technik kann herausfordernd sein. Aber ohne Fortschritt hätten wir keine Medizin, keine Computer, keine Autos – und vielleicht würden wir noch in Höhlen leben! Fortschritt bedeutet Entwicklung, und Entwicklung bringt neue Möglichkeiten.

Fazit: Fortschritt ist wie Fahrradfahren!

Erst wackelig, dann macht es Spaß! Wer versteht, warum Menschen Angst vor neuen Technologien haben, kann gezielt daran arbeiten, diese Ängste abzubauen. Also: Neugierig bleiben und ausprobieren! 🚀

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